Vom Brett zum Bett: Franz Bettenbauer – Qualität aus’m Woid

Auf einen Kaffee mit Veronika Hackl (Mitgründerin von Franz der Bettenbauer)

Franz der Bettenbauer (F.B.) verkauft soziale Möbel aus regionalen Produkten – so geht Nachhaltigkeit heute!

Das Konzept ist simpel und genial zugleich. Lokale Schreinereien produzieren aus Holz aus regionalem Anbau aus’m Woid von F.B. entworfene und designte Möbel. Zugleich bilden jene Betriebe einen Flüchtling aus und werden somit der gesellschaftlichen Verantwortung als „soziales Unternehmen“ gerecht. Bei so viel „Sozial“, „Lokal“ und „Nachhaltig“ ist klar, dass die Motivation bei allen Beteiligten riesig ist. Das „inhärente Bedürfnis etwas Sinnvolles zu tun“, wie es Veronika Hackl schön formuliert, ist der Grundstein für das Projekt. Das zweite Kernstück und Kernelement ist das funktionierende Netzwerk. Dieses Netzwerk besteht nicht nur aus F.B. und den Schreinereinen, dem Stamm des Projektes. Genauso wichtig sind die vielen Äste, also die externen und freiwilligen Engagierten, die das nötige Knowhow in Sachen Recht, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit beisteuern. Zunächst kostenlos, versteht sich. Der Austausch innerhalb des Netzwerks läuft sowohl offline bei Stammtischen als auch online per E-Mail und Facebook. Nur mit vereinten Kräften wird die Herausforderung der Integration zu meistern sein. Weiterlesen

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Masih, 19 Jahre, Afghanistan

Vor 3 Jahren kam Masih nach Deutschland und hat hier seitdem viel erreicht: Sein Deutsch ist super, er hat eine Ausbildungsstelle und spielt Fußball in einem Verein in Fürstenzell. Aber fangen wir erst einmal von vorne an…

Als Masih nach Deutschland kam, konnte er gerade mal einen Fetzen Deutsch. Genauso erging es auch seiner Familie. Sowohl seine Eltern als auch seine Schwester und sein Bruder sind nach Deutschland geflohen. Seinen Schulabschluss hat Masih schließlich in Deutschland gemacht, auch seine Schwester geht hier zur Schule und sein Bruder studiert. Im September hat Masih eine Ausbildung als „Fachinformatiker für Systemintegration“ bei der ICUnet.AG in Passau begonnen. Die ICUnet.AG als kulturelles Beratungsunternehmen bemüht sich einerseits um ein besseres Verständnis fremder Kulturen und andererseits bietet sie auch diverse Projekte für Flüchtlinge an. Besonders dieser Mix führte dazu, Flüchtlingen im eigenen Betrieb eine Ausbildung anzubieten. Weiterlesen

Arvid, 31 Jahre, Indien

Heute möchten wir ausnahmsweise einmal keinen Geflüchteten vorstellen. Warum? Vielleicht interessiert euch ja auch, wer außerdem noch nach Deutschland kommt. Laut dem Statistischem Bundesamt hatten im Jahr 2014 ca. 16,4 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Schauen wir uns die Zahlen einmal genauer an…

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Bassel, 29 Jahre, Syrien

Bassel ist 29 Jahre alt und kommt aus Damaskus. In Syrien hat er Information System Engineering studiert und anschließend als Assistenzprofessor für IT an der Universität von Damaskus gearbeitet. Weiterlesen

Als Vorbild vorangehen: Interview mit Lutz Haase

Lutz Haase ist Gründer der Berliner Digitalagentur FTWKfor those who know. Dem Unternehmenswert „Diversity solves complex challenges“ folgend, hat er im Juni dieses Jahres einen syrischen Flüchtling eingestellt.

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Arbeitsmarktintegration. Oder doch nicht?

– Warum in Wahrheit niemand weiß, ob Flüchtlinge in Deutschland Arbeit finden

Zahl der Hartz IV beziehenden Flüchtlinge stark gestiegen„– So lautet der Titel eines Artikels des Onlineauftritts der Zeitung „Die WELT“ vom 30. Oktober. Man kann nun darüber streiten, ob dieser suggestiv oder einfach nur mangelhaft recherchiert war, letztendlich ist er jedoch schlichtweg nicht richtig.

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Human Posters stellt sich vor

Willkommen auf unserem Blog!

Mit dem Blog HumanPosters wollen wir Flüchtlingen ein Gesicht geben, indem wir aus der Menschenmasse die Individuen hervorheben. Jeder dieser Menschen hatte vor der Flucht ein Leben und besitzt viele Fähigkeiten und Talente. Wir machen es uns zur Aufgabe, Portraits zu posten, um die Menschen, die zu uns gekommen sind, für Euch greifbar zu machen. Damit wollen wir zeigen, dass Flüchtlinge in der Zukunft ihren Beitrag leisten und eine Bereicherung für unsere Gesellschaft darstellen können.